Reisetagebuch
Tagebuch, live berichtet direkt aus dem Sattel
1. Tag 6.9.2011 (Rumänien) |
Nach verladen der Räder Abflug mit meinem Mitfahrer Bernhard pünktlich vom Airport in Nürnberg um 11:30 Uhr. Landung pünktlich auf dem Airport in Constanta am schwarzen Meer in Rumänien um 14:30 Uhr. Am Flughafen habe ich noch einen Mitarbeiter von der Gemeinde Feldkirchen-Westerham getroffen… Nach auspacken der Räder geht’s gleich los. Wir radeln über Constanta (25km) nach Mamaia, dort hat die Fußballlegende Gherghe Hagi das Hotel Laki, Mamaia ist die Hochburg des Tourismus Rumäniens. Wir radeln lieber weiter bis nach Neptun. Hier nehmen wir uns das Hotel Turist. Das Hotel liegt knapp 500m vom Strand und kostet nur DZ 24.-!
Heute sind wir 66 km geradelt.
War im nachhinein die schlimmste Tages-Tour!
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2. Tag 7.9.2011 (Rumänien) |
| Abfahrt 9 Uhr. Wir machen erstmal eine Rundfahrt durch Neptun. Hier haben die Prominenten Politiker Rumäniens wie z.B. Ceausescu ihre Villen. Der jetzige Präsident hat dort sein Kongresshotel welches wir auch besichtigt haben. Weiter über Eforie Süd (früher Carmen Sylva) nach Constanta bis Sinoie. Wilde Hunde schnappten nach uns. Wir haben im schwarzen Meer gebadet und am Strand geschlafen.
Insgesamt sind wir heute 84 km geradelt.
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3. Tag 8.9.2011 (Rumänien) |
| Abfahrt 8 Uhr. Wir fahren bis nach Murighiol. Das waren genau 98 km. Dort haben wir eine 3stündige Schifffahrt durch das Donau Delta gemacht für 300 Lei. Wir haben sehr viele Tiere gesehen, unter anderem auch schwarze und weiße Fischreiher. Im Donaudelta gibt es über 300 Vogelarten. Das Delta ist nicht nur Wasser - wilde Pferde leben in kleinen Ebenen. Es gibt Wüsten mit Dünen und riesige schwimmende Schilfinseln. Insgesamt zählen Biologen dort 33 verschiedene Ökosysteme. Die Pelikane sind die Stars im Delta. Doch obwohl es weit über 8.000 von Ihnen gibt, ist ein Zusammentreffen Zufall, wir haben aber einige gesehen. Übernachtet haben wir in einer kleinen Pension in Uzlina im Donau Delta und dort ein typisches Fischmenü gegessen für 40 Lei. |  |
4. Tag 10.9.2011 (Rumänien) |
Von Uzlina mit dem Boot nach Murighiol, mit dem Rad nach Tulcea, Somova, Isaccea -Mittagspause-, Garvan, Macin und dann mit der Fähre für 2 Lei nach Braila.
Vormittags hatten wir heute den ersten Tag Regen und ganztägig starken Gegenwind und das bei „Schweine-Berge“! Das Zelt haben wir verschenkt weil zu schwer! Meine Lesebrille habe ich heute verloren… Habe viele Schlangen gesehen! Übernachtet haben wir in Braila im Hotel Taian Etaj.
Bernhard entrümpelt sein Gepäck, hat am Schluss eine Tasche und 5kg weniger!
Heute sind wir 107 km geradelt.
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5. Tag 11.9.2011 (Rumänien) |
Abfahrt von Braila um 9 Uhr übers Carefor- Einkaufszentrum. Dort 3 Lesebrillen für a 5 Lei gekauft. Weiter mit der Fähre über Macin nach Cerna, Traian, Peseneaga, Abstecher nach Turcoaina, dort Mittag gemacht auf Empfehlung, weiter nach Ostrov, Daeni, Garlisiu, Harsova nach Topalu. Hier übernachtet in einer Bäckerei, Besitzer der Bürgermeister, ein Tausendsasa! Er ist nicht nur Bäcker sondern auch noch Jäger, Winzer, macht Käse, Kuchen, Steine, ist Müller, Fischer und organisiert Reisen. Darüber habe ich eine DVD von ihm bekommen.
Einen 6ender Hirsch habe ich unterwegs gesehen sowie 8 Gleitschirmflieger in Cerna.
Heute sind wir 116 km geradelt.
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6. Tag 12.9.2011 (Bulgarien) |
| Abfahrt in Topalu um 8 Uhr über Dunarea, Cennavoda, Cochirleni, Rasova, Aliman, Ion Corvin, Banesasa nach Silistra. Dort ging es über den Grenzübergang nach Bulgarien. In Aydemir gings ins Hotel Queens.
Insgesamt sind wir heute bei 32 Grad und no Wind 118 km gefahren. Unterwegs versuchten uns sehr viele Zigeuner (Cigan) Nüsse zu verkaufen.
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7. Tag 13.9.2011 (Rumänien) |
| Abfahrt in Aydemir um 7:40 Uhr über die E21 nach Tutrakam bis nach Ruse, über die Doppeldeckerbrücke = „Brücke der Freundschaft“ mit ca. 4500 m eine der längsten Brücken Europas, welche auch gleichzeitig der Grenzübergang ist, nach Giurglu in Rumänien. Das waren genau 126 km, das ganze bei 33 Grad und kaum Wind. Ich kam Topfit um 15 Uhr im Hotel Süd an, Bernhard um 19 Uhr… Es war trotzdem unsere schnellste Tour.
Wir haben schön zu Abend gegessen, Bernhard sein Lieblingsgericht Nudelsuppe (Supa de pui cu tai tei). Ach ja: unterwegs hatte ich eine 35 cm lange Ratte aufgescheucht…
Ich fange auch an zu entsorgen; 1 Handtuch, 2 paar Socken, Hemd, Koffergurt und Unterhosen!
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8. Tag 14.9.2011 (Rumänien) |
Abfahrt um 8:45 Uhr über Slobozia, Malu, Vedea, Pietrosani in den Biergarten von Bujoru. Weiter nach Nasturela bis Zimnicea ins schöne Hotel Inter.
Unterwegs haben wir 4 Franzosen mit Liegerädern getroffen.
Sträflinge, streng bewacht bei Straßenarbeiten. Wir sind in der Walachei!
Heute haben wir nur 66 km geradelt bei 37 Grad und sehr schlechter Strasse.
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9. Tag 15.9.2011 (Rumänien) |
| Abfahrt schon um 7 Uhr in Zimnica denn es soll heute wieder 37 Grad warm werden! Wir fahren über Turnu Margurelle, Corabia, Bechet, Gighera.
Heute war Bernhard noch „töter“ denn es waren insgesamt 142 km (bis heute Rekord).
Vier Österreicher haben wir unterwegs getroffen.
Übernachtet haben wir in einem Privatzimmer incl. Essen für 35 Lei.
Die Mücken waren ebenfalls incl…
Den Schlafsack haben wir beim schlafen drunter gelegt…
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10. Tag 16.9.2011 (Rumänien) |
| Abfahrt den Umständen entsprechend schon um 6:30 Uhr.
Wir fahren von Gighera über Posana Mare, Calafat, Cetate, Garla Mare, Burila Mare, Hinovabis nach Drobeta-Turnu Severin. In nähe der Donau nehmen wir das Hotel Continental. Etwas abgewohnt aber ok.
Die Strecke war meistens flach, wir sind heute 140 km gefahren.
Der Ort ist trotz seiner Größe schön und sehr gepflegt. Im Ort gibt es viel zu sehen wie z.B. einen gut erhaltenen Wasserturm, die Trajan Brücke und Überreste einer Zitadelle.
Am Abend haben wir es uns noch gut gehen lassen und eine Flasche Wein zum Original rumänischen Essen getrunken.
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11. Tag 17.9.2011 (Serbien) |
Abfahrt in Drobeta-Turnu Severin um 7 Uhr. Wir fahren immer direkt an der Donau, vorbei an den Resten von osmanischen und römischen Festungen, nach 12 km über den Donaudamm, über die Grenze nach Serbien rein. Ab hier beginnt der wirklich schöne Teil der Radltour. Bis auf 1 -2 Hammerberge geht es immer so dahin bei knapp 30 Grad, leichtem Gegenwind und mehr oder weniger im Schatten da wir links der Donau fahren. Wir fahren durch 4 Tunnel, am Monumentul Decebaluss Rex vorbei, passieren die engste Stelle des Donaudurchbruches, weiter durch den endlosen Canon bis Golubinje. Weiter über Donji Milanovac, an Boljetin vorbei und weiter bis Dobra. Bis hier mussten wir 22 Tunnel durchfahren, alle unbeleuchtet und bis zu 371 m lang. Über Brujica nach Golubac. Über ein Infocenter haben wir eine Privat Pension bekommen a la Cebit… Ich im Wohnzimmer, Bernhard im oberen Wohnzimmer. Auf dem Balkon habe ich erstmal Bernhards Brille repariert, eine Minischraube war rausgefallen.
Heute sind wir 146 km geradelt.
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12. Tag 18.9.2011 (Serbien) |
| Abfahrt um 8 Uhr in Golubac. Wir radeln über Usije, Vinci, Pozezena, Veliko Gradiste, Zatonje bis Ram. Hier fahren wir mit der Fähre ans andre Ufer nach Stara Palemka auf Empfehlung da es hier einen sehr schöner Biergarten hat und es guten Fisch gibt. Nach Genuss des Fischtellers und viel Salat geht es wieder zurück mit der Fähre nach Ram. Wir radeln weiter nach Recica Klicevac bis Kostolac. Hier machen wir einen Abstecher nach Viminacium, vorbei an einem riesigem Braunkohle Bergwerk. Vininacium war eine alte Hauptstadt der römischen Provinz Moesia Superior. Hier sehen wir das Mausoleum vom römischen Kaiser Hostilian (251 n. Chr.) sowie ein Bad und ein Heerlager. Wir radeln weiter nach Cirikovac, Pozarevac, Osipaonica, Vrannovo, Radinac bis Smederevo. Das waren heute genau 134 km bei 31 Grad. Wir schauen die schöne Kirche und die riesige Burg mit ihren 25 Türmen an. Unter kommen wir im Hostel Villa Alexanda. Am Abend feiern wir im Restaurant Imperial bei sehr gutem Essen und Trinken „Kilometerhalbzeit“.
Bernhard ist wohl fertig, er mault über „alles“!
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13. Tag 19.9.2011 (Serbien) |
| Abfahrt 7 Uhr Richtung Belgrad über Brestovik bis Grocka. Haben dabei wieder 2-3 „Hammerberge“ machen müssen. Und heute hatte es wieder 33 Grad! Wir sind gut bis Bolek gekommen, ab da ging es los; Markt, viel Verkehr, Staus, Schlaglöcher und Mordsverkehr. Ab hier beachte ich für den Rest der Tour keine Ampel mehr! Wir sehen im weiteren Verlauf einige Fundstätten und Ausgrabungen aus der Römerzeit bevor wir in den Hammerverkehr von Beograd (Belgrad) kommen. Wir fahren quer durch die Stadt zur Dunav (Donau) und schauen uns bis zur Stadtmitte Einiges an. Weiter geht’s vorbei am Nationaltheater in die große Burganlage Kalemegam. Sie ist sehr gut erhalten. Weiter geht’s über die erste Brücke direkt an die Donau und am Stadtrand von Belgrad über einen sehr schönen, langen Fahrradweg weiter bis Batiajnica. Ortsmitte rechts nach Novi Banovci. Ab hier noch starker Rückenwind. Weiter über Stari Banovci, Belegis, Surduk,Stari Slankomen, bergig weiter nach Krecedin, Beska, Cortanovci, Hammerberge Scremski Karlovci, Petrovaradin bis wir endlich in Novi Sad einfliegen. Auf den letzten 60 km davor sind wir an riesigen Obstplantagen und einer über 10 km langen Weinstraße in gut 2h vorbeigeradelt.
Das waren wieder mal 142 km.
Untergekommen sind wir im Hotel Vigor. Kurz vorm Hotel hat es leicht angefangen zu regnen (unser zweiter Regentag…). Morgen soll es wohl den ganzen Tag regnen, schauen wir mal. Wir haben uns noch die sehr schöne Innenstadt angeschaut und viele Fotos gemacht. Zum Essen sind wir in das Hotel Kondor. Dort durften wir an einer serbischen Hochzeit teilnehmen und hatten viel Spaß, besonders mit dem Bräutigam! Am Schluss wollte er meinen Fotoapparat haben…
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14. Tag 20.9.2011 (Kroatien) |
| Die ganze Nacht hat es sehr stark geregnet aber zum Frühstück hat es sich wieder beruhigt. Wir beschließen beim Frühstück weiter zu radeln. Bei leichtem Regen, und erstmals im Regenponcho und nur noch 20 Grad, geht es los um 8 Uhr. Über Veternik, Futog, Begec, Glozan, Celarevo nach Backa Palanka, wo der Grenzübergang nach Kroatien ist. Wir überqueren die Donau um 12 Uhr und sind in Ilok in Kroatien. Weiter geht’s über Sarengrad, Mohovo, Satin bis Vukovar. Bis zum Hotel waren es heute nur 89 km weil es auf der Strecke 4 große Steigungen, leichten Gegenwind und meistens leichten bis mittelmäßigen Regen hatte. Kurz bevor wir im Hotel Villa Habor ankommen regnet es richtig! Davor das Hotel Luv wollte uns nicht als Radler! Und das Hotel Dunav auch nicht weil geschlossen und vom Krieg arg gekennzeichnet.
Unterwegs gab es riesige Weinfelder zu sehen und die Jagdsaison war wohl auch eröffnet den es wurde in nächster Nähe auf alles geballert was sich bewegte; Rehe, Hirsche, Hasen, Vögel etc. Desweiteren waren zerschossene Häuser, viele Warnschilder für Landminen und als Mahnmal des sinnlosen Krieges der total zerschossene Wasserturm von Vukovar zu sehen. Militär bei Aufräumarbeiten haben wir auch gesehen.
Die 2. Lesebrille und meine Ersatzsonnenbrille habe ich dank Regenponcho heute verloren.
Bernhard hat sehr geschnarcht; wohl weil wir 6 h gut gegessen und getrunken haben…
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15. Tag 21.9.2011 (Kroatien) |
Abfahrt um 7 Uhr bei nur 15 Grad aber trocken in Vukovar. Wir radeln über Dalj, Bijelo Brdo, Sarvas, Nemetin nach Osijek, der Hauptstadt und größten Stadt Sloweniens. Wir schauen uns dort alles an, die Altstadt, die Festungsanlagen und überqueren die Donau auf einer riesigen Fahrradbrücke.
Habe den Verdacht das Bernhard die Tour abbrechen möchte…
Werde ihn mal 2-3 Tage vorradeln lassen und Damm fahren möchte er auch gern!
Weiter geht’s über Bilje, Vardarac, Lug, Grabovac nach Knezevi Vinogradi. Dies ist ein großes Weinanbaugebiet mit Weinkellern aus der Römerzeit. Hier besuchen wir die Weinkellerei Belje.,
lernen dort den Manager Thomas kennen, der uns den größten Weinkeller den ich je gesehen habe und seine Erzeugnisse zeigt und probieren lässt. Auf seine Empfehlung radeln wir weiter nach Suza in die Pension mit Restaurant Piros Cisma.
Den Weinimporteur für Deutschland findet man unter www.agrokorvina.hr.
Unterwegs haben wir viele Paprikafelder, aber gar keine Tiere gesehen…
Heute sind wir 84 km geradelt.
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16. Tag 22.9.2011 (Ungarn) |
Abfahrt in Suza um 8 Uhr. Wir radeln über Zmajevac, Batina, zwei Hügel, Filakovi, Tapolje, Dubosevica bis Udvar. Dort über die Grenze nach Ungarn rein. Weiter nach Mohacs in den sehr schönen Stadtkern mit den ansässigen Donauschwaben und von dort mit der Donaufähre nach Dunafalva, Szeremle bis Baja, und das alles direkt an der Donau entlang bei blauem Himmel aber nicht so heiß, ideal. Wir schauen uns die Innenstadt von Baija an die gerade komplett renoviert wird und beschließen weiter zu radeln auf dem Donaudamm bis nach Fajsz. Hier kommen wir unter im Hotel Tourist. Wir haben das ganze Hotel für uns allein, das Hotel hat nur zwei einfache Zimmer und kostet komplett 16.- Wir besorgen uns noch eine Brotzeit und etwas Wein.
Bernhard ist glücklich das ich ihn bis hierhin „getrieben“ habe…
Das waren heute 117 km.
Unterwegs haben wir noch zwei junge (19) naive Mädels getroffen, die die Tour andersrum machen und schon 6 Wochen unterwegs sind.
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17. Tag 23.9.2011 (Ungarn) |
| Abfahrt 7 Uhr in Fajsz. Dabei sah ich einen Fuchs in die Siedlung rennen. Wir radeln über Batya nach Kalocsa durch die Innenstadt zum Damm, weiter über Uszod, Dunaszentbenedek, Ordas, Dunapataj, nach Harta ins Schwabenmuseum. Von dort nach Solt, Dunaegyhaza, Dunavecse, Lorev bis Rackeve. Der Weg war sehr schön, denn er führte direkt an der Donau entlang, teilweise auf dem Damm und an sehr schönen Häusern entlang. Viele davon stehen frei zum Verkauf. Was nicht so gut war, war der Gegenwind auf der gesamten Strecke. Somit kamen uns die 106 km doppelt so lang vor.
Wir nehmen uns das Hotel Kek Duna, ein sehr schönes Wellness Hotel mit Freibad, Hallenbad, Saunen und Massage.
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18. Tag 24.9.2011 (Ungarn) |
Abfahrt um 9 Uhr. Wir radeln von Rackeve in die Innenstadt von Budapest. Unterwegs sehen wir einen großen Pferdekutschenkorso, eine ungarische Hochzeit. Wir radeln weiter und ca. 20 km vor Budapest geht es so richtig los mit sehr starkem Verkehr. Um 12 Uhr sind wir da, im wunderschönen Stadtkern von Buda und Pest. Wir besichtigen alles und machen viele Fotos. Essen etwas zu Mittag direkt an der Donau und radeln langsam Stadtauswärts an der Donau entlang, Wir fahren neben der Donauinsel Szentendrei-sziget entlang bis in den Ort Szentendre und nehmen uns dort direkt an der Donau ein Zimmer ohne Frühstück im Hotel Corner Panzio mit Donaublick. Der Ort ist eine Hochtouristenburg, wir buchen aber landestypisch.
Heute sind wir 82 km geradelt.
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19. Tag 25.9.2011 (Slowakei) |
Abfahrt 8 Uhr in Szentendre. Es ist sehr frisch, es herbstelt auch hier! Wir radeln nach Tahitotfaln, über die Brücke auf die Insell Szentendrei-sziget, quer rüber, dann mit der Fähre über die Donau nach Vac. Dort machen wir erstmal Frühstück. Danach radeln wir direkt an der Donau entlang über Kismarospach nach Nagymaros. Mit der Fähre rüber nach Dömös, Pilismarot bis Esztergom.
Bis hier haben wir jetzt insgesamt ca. 2000 km geradelt!!
Hier schauen wir uns die Burg und die Basilika an, alles in einem Topzustand. Danach essen wir dort für unser letztes Geld gut zu Mittag und radeln dann über die Brücke in die Slowakei in den Ort Sturovo. Von dort nach Nana, Muzla, Cenkov, Moca, Patince, Isza bis in den Hafen von Komarno, nahe der sehr schönen Altstadt. Dort finden wir das Hotel Litovel, welches wohl neu ist.
Nach dem duschen schauen wir uns die wirklich schöne Innenstadt an und gehen zum Essen in den Litrovel Pub. Auf einen Absacker geht’s dann noch in den Viking pub.
Wir hatten den ganzen Tag sehr schönes Wetter bei bis 28 Grad, kaum Wind. Ich habe Bernhard die ganzen 122 km in meinem Windschatten fahren lassen; sonst hätten wir es wohl nicht bis hier geschafft.
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20. Tag 26.9.2011 (Slowakei) |
Abfahrt um 8 Uhr in Komarno. Sind noch mal in die Innenstadt für ein paar schnelle Fotos. Danach geht’s über eine Brücke nach Nova Straz, weiter bis Zlatna na Ostrove. Ab hier geht’s immer auf dem langen Donaudamm entlang. Auf der ganzen Strecke kein Haus bis Bratislava, nur auf der Hälfte ein riesiger Staudamm. In Bratislava = Pressburg fahren wir direkt in die Altstadt , in den Hafen wo unser Botel liegt. Wir übernachteten nämlich auf einem indischen Boot, dem Botel Marina.
Heute sind wir 118 km geradelt.
Am Abend schauen wir uns noch etwas die Altstadt an, essen gut, schauen auf einen Absacker in die Bar des Botel bevor wir müde ins Bett fallen.
Am nächsten Tag merkt Bernhard nach etlichen km dass er seine Jacke wohl in der Bar vergessen hat…
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21. Tag 27.9.2011 (Austria = Österreich) |
Abfahrt vom Botel Marina um 8:30 Uhr nach einem indischen Frühstück. Wir fahren über die Brücke Novymost zum Grenzübergang nach Österreich. Von dort geht es in Richtung Wien über Walterskirchen, Hainburg, Bad Deutsch Altenburg, Petrohell – Carnumtum, schauen uns das Heidentor an, weiter nach Haslau, rufen uns eine Fähre, setzten über und machen Pause auf einem schwimmenden Cafe dem „Nationalpark Cafe Struden“. Weiter geht’s über Orth auf den langen Donaudamm wo sich tausende Nackte tummeln. Ich radle über die Reichsbrücke in die Stadt Wien, Bernhard nicht weil er angeblich Wien schon kennt. In der Inneren Stadt angekommen schaue ich mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an und radle wieder raus über Klosterneuburg, Burg Greifenstein, immer auf dem Damm entlang bis nach Tulln. Hier erwartet mich Bernhard in der Pension Tenora.
Heute bin ich 136 km geradelt.
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22. Tag 28.9.2011 (Österreich) |
Abfahrt 9 Uhr in Tulln. Wir radeln auf den Damm nach Zwentendorf wo der stillgelegte Atommeiler noch vollständig steht, immer entlang der Donau bis Hollenburg, weiter bis Krems wo wir uns die Altstadt anschauen. Von dort nach Dürnstein, wo wir Blunz`ngröstl mit Sauerkraut essen, Unterloiben, wo Bernhards Lieblingslokal immer Mittwochs zu hat, Weißenkirchen, Spitz wo wir uns das Hotel Mariandl anschauen, Aggsbach Markt, in Emmersdorf über die Brücke bis Melk. Hier schauen wir uns das Benediktiner Stift und die Kirche an. Dann nehmen wir uns eine Suite im Hotel Goldener Stern. Das Essen dort war sehr gut.
Es war heute schon sehr frisch und sehr bedeckt. Erst ab 14 Uhr wurde es sehr sonnig.
Heute haben wir 108 km geschafft.
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23. Tag 29.9.2011 (Österreich) |
Abfahrt in Melk um 9 Uhr. Wir radeln Richtung Linz – Passau. Wir radeln über Döchlarn, Krummnaßbaum, Ybbs, durch den Strundengau, bei Tiefenbach über die Brücke auf die andere Seite der Donau weiter Dornach, Mettersdorf, Manthausen, Langenstein, St. Georgen, Katzbach, umradeln Linz weil uns vom weitem schon die Industrieschornsteine und der sehr starke Verkehr Angst machen. Weiter durch Urfahr, Puchenau, Ottensheim, Feldkirchen, Oberlandshaag über die Brücke bis nach Aschach. Hier bekommen wir im Gasthof zur Sonne ein Zimmer. Nach dem duschen geht’s zum Essen in die Pizzeria Santa Lucia wo wir vom Chef Günther Sonnleitner super verköstigt werden. Als Abschiedsgeschenk bekommen wir von ihm noch eine Flasche selbstgemachten Zirbenschnaps als Wegzerrung.
Heute sind wir 146 km geradelt bei schönem Wetter und Rückenwind.
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24. Tag 30.9.2011 (Deutschland) |
Abfahrt 9 Uhr in Aschach. Wir radeln über Untermühl, Obermühl, durch die Schlöginger Schlinge, nehmen uns in Au eine Fähre (Zille) über die Donau und fahren weiter über Niederranna, Engelharts Zell, über das Kraftwerk Jochenstein wo wir über zwei Treppen mit jeweils über 90 Stufen unser Fahrrad tragen müssen, weiter nach Oberhartszell bis nach Passau rein. Hier genießen wir eine Eiskugel, mache ein paar Fotos und radeln durch die Innenstadt weiter nach Gaishoffen, Windorf, Vilshofen, Hofkirchen, Mitterndorf, Haardorf, Deggendorf, Metten bis nach Offenberg wo der Bernhard wohnt. Wir machen uns schnell frisch denn seine Freunde haben was vorbereitet; eine Willkommensparty mit Feuerwerk, herzlichem Empfang mit Apero und gegrillt wurde auch. Es war eine sehr schöne Party und es wurde auch etwas getrunken…..
Heute sind wir 136 km geradelt bei sehr schönem Wetter und viel Rückenwind.
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25. Tag 1.10.2011 (Deutschland) |
Nach einem Katerfrühstück fahre ich beim Bernhard los um 7 Uhr. Alles an Gepäck was ich nicht mehr benötige lasse ich beim Bernhard. Bernhard begleitet mich noch bis zur ca. 10 km entfernten Donaufähre. Allein radle ich mit sehr wenig Gepäck von der anderen Seite weiter nach Mariapösching, Stephanspösching, Wallersdorf, Landau, weiter auf dem Isarradweg über Mamming, Dingolfing, Wörth, Landshut, Eching, Moosburg, Wartenburg, Erding, Hohenlinden, Grafing, Glonn bis nach Westerham.
Das waren 177 km bei sehr schönem Wetter und viel Rückenwind. Aber es waren auch einige Hügel zu bewältigen auf der Strecke. Nach dem duschen gab es reichlich zu Essen und Trinken. Ich bin sehr froh, dass ich das in der kurzen Zeit, in 25 Tagen, geschafft habe! Hätte ich nach einer Woche radeln nicht dran geglaubt! Und ich habe auch nicht gedacht das es so schön in den Ländern ist, das es so extrem sauber ist und wir nur „freundliches“ erlebt haben!
Ingesamt bin ich 2906 km geradelt und Bernhard 2709 km.
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